Potemkinsche Dörfer

Fürst Potemkin sollte Neurussland entwickeln. Als seine Dienstherrin, die Zarin Katharina die  Große, sich seine Erfolge ansehen wollte, stellte er bemalte Fassaden von Häusern auf, um blühende Dörfer vorzugaukeln. Wer heute durch die Metropolen des Geldes fährt, der sieht eine Skyline, die geprägt ist von den Türmen der Finanzdienstleister, der Banken und Versicherungen. Frankfurt, Sitz der EZB und der großen deutschen Geschäftsbanken, ist ein markantes Beispiel für die bauliche Größe und den Glanz dieser Häuser. Auch hier nichts als schöne Fassaden? 

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Krise hier, Krise da

Die Flüchtlingskrise verdeutlicht es noch einmal: Der Zusammenhalt in Europa ist schwächer, als mancher geglaubt hat. Dabei ist zu fragen, ob es ihrer noch bedurft hat. Machte doch die andauernde Eurokrise schon klar, wie groß die Unterschiede auf dem kleinen Kontinent sind.

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