Unsichere Zeiten

Ein Blick auf die aktuelle Konjunktur und die Finanzlage der Unternehmen  erlaubt die besten Erwartungen für das begonnene Jahr: Eine weitere Steigerung beim BIP bis fast an die Marke von zwei Prozent plus wird prognostiziert, ein stabiler Arbeitsmarkt mit gut ausgebildeten Kräften wird für ein starkes Konsumklima sorgen und ein komfortabler Zugang zur Finanzierung bei kräftiger Eigenkapitalbasis lässt auch 2016 bei Privaten und Unternehmen wohl weniger Insolvenzen zu (siehe Grafik). Soweit die Fortschreibung der guten Zahlen aus dem vergangenen Jahr.

Weiterlesen

Finanzierung in der Komfortzone

Erinnert sich noch jemand an die „Kreditklemme“? In der Folge der weltweiten Finanzkrise vor sieben Jahren griffen Befürchtungen um sich, dass den Unternehmen die Fremdgelder, vor allem von den Banken zur Verfügung gestellt, ausgehen könnten. Der „Credit Crunch“ ist –zumindest hierzulande – ausgeblieben, ja, er erwies sich als Chimäre. 

Weiterlesen

Ernüchterung in China

Die Börsen im Reich der Mitte sind um 40 Prozent eingebrochen, weltweit sind andere Börsenbarometer – unter anderem der Deutsche Aktienindex – dem Weg nach unten gefolgt. Dann kam die Entwarnung, die Kurse erholten sich wieder. Geblieben ist Unsicherheit, denn der Einbruch war doch zu stark, als dass man wieder achselzuckend zum Tagesgeschäft übergehen könnte. Ist China – immerhin inzwischen die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde – wirklich der Wachstumstreiber, den die Investoren in ihm sehen?

Weiterlesen

Schöne neue Welt? Was gegen bargeldloses Zahlen spricht …

Von der Abschaffung des Bargelds ist immer öfter die Rede. Renommierte Wirtschaftswissenschaftler wie der US-Amerikaner Kenneth Rogoff machen sich für den bargeldlosen Zahlungsverkehr stark, manche Staaten sorgen dafür, dass keine Pflicht mehr besteht, Barzahlungen zu akzeptieren. Bezahlen werde damit einfacher und transparenter,  Schwarzgeld und Kriminalität blieben auf der Strecke. Tatsächlich wäre ein Bankräuber, der mit vorgehaltener Pistole um Überweisung auf sein Konto bittet, kaum vorzustellen. Wem Bargeld weiterhin „geprägte Freiheit“ bedeutet – und rund achtzig Prozent der Deutschen butzen Münzen und Scheine bei der Rechnungsbegleichung – gilt als gestrig und hat die Möglichkeiten des digitalen Zahlungsverkehrs nicht verstanden.

Weiterlesen