Das Handwerk ist wieder da

“Handwerk hat goldenen Boden” hieß es früher einmal. Aber dann kamen schwierige Zeiten: Globalisierung, digitale Wirtschaft und Deregulierung lauten nur einige Stichworte für eine neue Situation, die dem traditionsreichen Wirtschaftszweig zu schaffen machte. Die Folge waren Personalabbau und Umsatzrückgänge. Immer mehr Betriebe gaben auf. Mancher sah das Handwerk insgesamt da, wo altes Gewerk wie Schuhmacher oder Drechsler schon war: bestenfalls in einer Nische. Lesen Sie hierzu meinen “Standpunkt” aus der April-Ausgabe von “Creditreform”, die in Kürze erscheint… Weiterlesen

Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

Nehmen Sie Ihre Bonität selbst in die Hand

Der Verbraucher ist mündig. Er trifft Entscheidungen zum Kauf oder Konsumverzicht, er allein befindet darüber, was er zu welchem Preis ersteht. Sein Urteil sorgt für Wettbewerb auf dem Markt, um seine Gunst bemühen sich Hersteller und Händler. Da mögen seine Wünsche noch so willkürlich und irrational erscheinen – er hat gute Chancen, dass sie erfüllt werden. Lesen Sie hierzu meinen “Standpunkt” aus der März-Ausgabe von “Creditreform”… Weiterlesen

Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hightech – zu wenig Gründer

Politik, Öffentlichkeit und auch die Wissenschaft knüpfen große Hoffnungen an die von neu gegründeten Unternehmen ausgehenden wirtschaftlichen Impulse. Von den neuen Unternehmen werden nennenswerte Beiträge zur Beschäftigungsentwicklung, Ansätze für neue technologische Entwicklungen und Innovationen erwartet. Auch die Stärkung der Inlandsnachfrage durch die Investitionen junger Unternehmen gehört zu den Stichworten, die diese Hoffnungen inhaltlich umreißen. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Überleben in der Geldschwemme

Traditionell publiziert Creditreform zum Jahreswechsel die aktuellen Insolvenzzahlen. Gute Nachrichten vermögen wir nun schon im vierten Jahr in Folge zu bringen: Die Unternehmensinsolvenzen sind rückläufig und damit auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als zehn Jahren. Der Grund scheint offensichtlich in der guten Konjunktur  zu liegen. Auch wenn das vergangene Jahr noch mit flauen Zahlen zum BIP begann, so hat sich die Lage im weiteren Verlauf doch ständig verbessert. Deutschland verzeichnet ein Wachstum, das sich 2014 noch verstärken soll. Dabei besteht ein starker Zusammenhang von Arbeitsmarkt und Insolvenzlage. Weniger Arbeitslose gehen einher mit einer geringen „Arbeitslosigkeit“ von Unternehmen durch die Insolvenz. Weiterlesen

Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Jugendlicher Übermut?

Beim Blick in den Creditreform SchuldnerAtlas 2013 sind es auf den ersten Blick vor allem die Veränderungen bei den jugendlichen Überschuldeten, die für Erschrecken sorgen: Um den Faktor 4 – von rund 50.000 Betroffenen zwischen 18 und 19 Jahren auf mehr als 200.000 – ist die Zahl in den letzten zehn Jahren gestiegen. Und dies bei einer insgesamt rückläufigen Überschuldung in Deutschland. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Das wird die Praxis zeigen

Es gilt für alle Produkte und Dienstleistungen: Sie haben kundenfreundlich zu sein, die Usability, also die Gebrauchstauglichkeit steht ganz oben. Nur was den Praxistest besteht, kann verkauft werden. Der Markt entscheidet – da mag sich ein Konzept noch so gut anhören, da mögen Umfragen, Forschung oder Workshops noch so Brillantes und Wegweisendes präsentieren. Bestimmend ist der Verbraucher, der Kunde, der aus seinen täglichen Anforderungen heraus klar macht, was brauchbar ist. „Entscheidend ist immer auf`m (Markt-)Platz“, möchte man die alte Fußballerweisheit abwandeln.

Nicht so einfach stellt sich das im B2B Bereich dar: Einerseits trifft der Hersteller auf größere Kompetenz und auf eine sehr viel planvollere und überlegte Kaufentscheidung, andererseits hat er nicht die Größe eines Endverbrauchermarktes vor sich, dessen Schwarmintelligenz schnell über Top oder Flop entscheidet. Bei den mehr und mehr zu High-End-Dienstleistungen sich entwickelnden Wirtschaftsauskünften und dem Inkasso ist es nicht so einfach, ihren Nutzen darzustellen. Diese – um nur die beiden zentralen Leistungen aus unserem Haus zu nennen – werden immer individueller in ihrer Anpassung an die Bedürfnisse des einzelnen Kunden. Wer ihren Sinn und Nutzen kommunizieren will, der wird nur immer einzelne Lösungen vorstellen, die eine Praxis zeigen, die aber keine Stand-Alone-Lösung darstellt, sondern ein Modell für ähnliche Fälle und  Anforderungen.

Gestatten Sir daher einen Hinweis in eigener Sache — denn genau das wollen wir in der Strecke “CR Intern” im Creditreform Magazin künftig regelmäßig tun: Praxisfälle unserer Creditreform Kunden beschreiben, die Ihnen helfen können, bei uns auch genau Ihre sachgerechte Lösung zu finden.

1 Kommentar

Risk abroad

Die Wahl steht vor der Tür und viele meinen, sie sei schon entschieden. Dabei gehen diese Auguren weniger von Umfragen oder den Leistungen von Regierung und Opposition aus als von der These, dass die Deutschen risikoscheu seien. So blieben Bürger hierzulande lieber beim Altbewährten, als unbekanntes Neues zu riskieren. Wir wollen Sicherheit – gute und ungute Beispiele dafür anzuführen, erübrigt sich wohl – und die bekommen wir eben nicht am anderen Ufer oder jenseits der Berge, sondern am Platz, der uns lange schon bekannt ist. Tatsächlich spielt ja der Begriff Heimat in unserer Mythologie eine wichtige Rolle… Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Insolvenzen: Zahlen einordnen, Zahlen bewerten

Die Nachrichten klingen nicht  gut: In Deutschland und Europa steigt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen an. Und dies in auffälligem Gleichschritt. In Deutschland beträgt der Zuwachs gut drei Prozent im ersten Halbjahr 2013, in Westeuropa liegt er zum Jahresende 2012 bei knapp drei Prozent. Baut sich hier ein neues Krisenszenario auf? Lesen Sie hierzu meinen “Standpunkt” aus der nächsten Ausgabe von “Creditreform”, die am 5. August erscheint. Weiterlesen

1 Kommentar

Mehr Unternehmensinsolvenzen, weniger Verbraucherpleiten

Im ersten Halbjahr 2013 haben deutschlandweit 15.430 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Das sind 3,4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (14.920). Der Rückgang der Wirtschaftsleistung im Winterhalbjahr 2012/13 verschlechterte die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Insbesondere bei sehr kleinen Betrieben sowie im Mittelstand war in der Folge ein Anstieg der Insolvenzen zu beobachten. Große Unternehmensinsolvenzen waren weniger häufig.  Lassen Sie mich im Folgenden weitere  Ergebnisse aus unserer Creditreform Wirtschaftsforschung vorstellen … Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Wie sich der Mittelstand in Österreich schlägt

Rückgänge im Mittelstand, Ausblick bleibt aber optimistisch – so in etwas möchte ich unsere Analyse der Stimmungsindikatoren für den Mittelstand in Österreich zusammenfassen.  Weiterlesen

Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 1 Kommentar