Potemkinsche Dörfer

Fürst Potemkin sollte Neurussland entwickeln. Als seine Dienstherrin, die Zarin Katharina die  Große, sich seine Erfolge ansehen wollte, stellte er bemalte Fassaden von Häusern auf, um blühende Dörfer vorzugaukeln. Wer heute durch die Metropolen des Geldes fährt, der sieht eine Skyline, die geprägt ist von den Türmen der Finanzdienstleister, der Banken und Versicherungen. Frankfurt, Sitz der EZB und der großen deutschen Geschäftsbanken, ist ein markantes Beispiel für die bauliche Größe und den Glanz dieser Häuser. Auch hier nichts als schöne Fassaden? 

Weiterlesen

Krise hier, Krise da

Die Flüchtlingskrise verdeutlicht es noch einmal: Der Zusammenhalt in Europa ist schwächer, als mancher geglaubt hat. Dabei ist zu fragen, ob es ihrer noch bedurft hat. Machte doch die andauernde Eurokrise schon klar, wie groß die Unterschiede auf dem kleinen Kontinent sind.

Weiterlesen

Unsichere Zeiten

Ein Blick auf die aktuelle Konjunktur und die Finanzlage der Unternehmen  erlaubt die besten Erwartungen für das begonnene Jahr: Eine weitere Steigerung beim BIP bis fast an die Marke von zwei Prozent plus wird prognostiziert, ein stabiler Arbeitsmarkt mit gut ausgebildeten Kräften wird für ein starkes Konsumklima sorgen und ein komfortabler Zugang zur Finanzierung bei kräftiger Eigenkapitalbasis lässt auch 2016 bei Privaten und Unternehmen wohl weniger Insolvenzen zu (siehe Grafik). Soweit die Fortschreibung der guten Zahlen aus dem vergangenen Jahr.

Weiterlesen

Finanzierung in der Komfortzone

Erinnert sich noch jemand an die „Kreditklemme“? In der Folge der weltweiten Finanzkrise vor sieben Jahren griffen Befürchtungen um sich, dass den Unternehmen die Fremdgelder, vor allem von den Banken zur Verfügung gestellt, ausgehen könnten. Der „Credit Crunch“ ist –zumindest hierzulande – ausgeblieben, ja, er erwies sich als Chimäre. 

Weiterlesen