Gut gemeint

Die Fälle sind jedem Lieferanten bekannt: Bei der Insolvenz des Abnehmers ist nichts mehr zu holen, die verkaufte Ware verhökert, der Kaufpreis verschwunden. So mancher ungesicherte Gläubiger verzichtet aus leidvoller Erfahrung auf die Anmeldung seiner
Forderung. Zu gering erscheinen ihm die Erfolgsaussichten und zu groß der Aufwand
weiterer Verfolgung. Lesen Sie hierzu meinen “Standpunkt” aus der September-Ausgabe des Creditreform-Magazins. Weiterlesen

Europa der Insolvenzen

Die aktuelle Diskussion zur europäischen Lage nach den Wahlen lässt sich auf zwei grundlegende Positionen reduzieren: Mehr Europa oder weniger Europa? Wollen wir eine stärkere Zentralisierung, endlich die europäische Bundesrepublik, oder mehr Dezentralität, ein Europa der Regionen? Lesen Sie hierzu meinen “Standpunkt” aus der August-Ausgabe des Creditreform-Magazins, die in wenigen Wochen erscheint … Weiterlesen

135 Jahre Creditreform – nur 0,34 Prozent der deutschen Firmen sind älter!

Creditreform feiert in diesem Jahr den 135. Geburtstag. Im Jahre 1879 entstand in Mainz als Vereinigung von Kaufleuten die erste Auskunftei auf deutschem Boden. In der Gründerzeit des 19. Jahrhunderts weitete sich die Organisation zum „Schutz gegen schädliches Kreditgeben“ rasch in Deutschland und weltweit aus. Der Schutz des Gläubigers durch die Erteilung von Wirtschaftsauskünften und den Forderungseinzug (Inkasso) ist bis heute die wichtigste Aufgabe von Creditreform geblieben. Spannend: Von gut drei Millionen wirtschaftsaktiven Unternehmen (3.028.583) sind nur etwas mehr als 10.000 Unternehmen älter als Creditreform (10.398) – das entspricht 0,34 Prozent allerexistierenden Betriebe in Deutschland.  Weiterlesen

Klare Antworten auf klare Fragen

Seit fast vier Jahrzehnten veröffentlicht Creditreform im Frühjahr und Herbst Untersuchungen zur „Wirtschaftslage und Finanzierung im Mittelstand“. Inzwischen widmen sich auch andere Forschungsstellen, angetrieben von Unternehmen, Parteien und Verbänden, die eine neue Zielgruppe entdeckt zu haben glauben, dem Mittelstand. Lesen Sie hierzu meinen “Standpunkt” aus dem Juli-Heft von “Creditreform”. Weiterlesen

Mittelstand setzt auf Sanierung unter Insolvenzschutz

Drei von vier Unternehmen sehen die neuen Möglichkeiten des Eigenverwaltungs- und Schutzschirmverfahrens als eine wichtige Hilfe bei der Krisenbewältigung. Darüber hinaus wollen 40 Prozent der Unternehmen in einer wirtschaftlichen Schieflage eine Sanierung unter Insolvenzschutz nutzen. Zu diesem überraschend positiven Ergebnis kam die Frühjahrsbefragung 2014 der Creditreform, des Deutschen Instituts für angewandtes Insolvenzrecht (DIAI) und des Bundesverbandes der ESUG Berater Deutschland (BV ESUG), an der sich knapp 4.000 Unternehmen beteiligt haben. Dass so viele Unternehmen das neue Recht so positiv angenommen haben, hat uns überrascht, das hatten wir in dieser Signifikanz nicht erwartet. Weiterlesen

Working Capital Management – kein Handlungsbedarf?

Grob vereinfacht lautete eines der wichtigsten Ziele beim Working Capital Management: “Beim Kunden für kurzfristigen Zahlungseingang sorgen!“ Auf Grund der niedrigen Zinsen hat sich die Lage jedoch entspannt. Liquidität ist nicht mehr so teuer. Und nicht nur die Versorgung mit Geld entwickelt sich günstiger. Auch das Risiko hat abgenommen. Und angesichts sinkender Insolvenzzahlen bei den Unternehmen und Verbrauchern kommt es seltener zu Ausfällen. Werden Kreditmanager nun arbeitslos?  Weiterlesen

Das Handwerk ist wieder da

“Handwerk hat goldenen Boden” hieß es früher einmal. Aber dann kamen schwierige Zeiten: Globalisierung, digitale Wirtschaft und Deregulierung lauten nur einige Stichworte für eine neue Situation, die dem traditionsreichen Wirtschaftszweig zu schaffen machte. Die Folge waren Personalabbau und Umsatzrückgänge. Immer mehr Betriebe gaben auf. Mancher sah das Handwerk insgesamt da, wo altes Gewerk wie Schuhmacher oder Drechsler schon war: bestenfalls in einer Nische. Lesen Sie hierzu meinen “Standpunkt” aus der April-Ausgabe von “Creditreform”, die in Kürze erscheint… Weiterlesen

Nehmen Sie Ihre Bonität selbst in die Hand

Der Verbraucher ist mündig. Er trifft Entscheidungen zum Kauf oder Konsumverzicht, er allein befindet darüber, was er zu welchem Preis ersteht. Sein Urteil sorgt für Wettbewerb auf dem Markt, um seine Gunst bemühen sich Hersteller und Händler. Da mögen seine Wünsche noch so willkürlich und irrational erscheinen – er hat gute Chancen, dass sie erfüllt werden. Lesen Sie hierzu meinen “Standpunkt” aus der März-Ausgabe von “Creditreform”… Weiterlesen

Hightech – zu wenig Gründer

Politik, Öffentlichkeit und auch die Wissenschaft knüpfen große Hoffnungen an die von neu gegründeten Unternehmen ausgehenden wirtschaftlichen Impulse. Von den neuen Unternehmen werden nennenswerte Beiträge zur Beschäftigungsentwicklung, Ansätze für neue technologische Entwicklungen und Innovationen erwartet. Auch die Stärkung der Inlandsnachfrage durch die Investitionen junger Unternehmen gehört zu den Stichworten, die diese Hoffnungen inhaltlich umreißen. Weiterlesen