Risk abroad

Die Wahl steht vor der Tür und viele meinen, sie sei schon entschieden. Dabei gehen diese Auguren weniger von Umfragen oder den Leistungen von Regierung und Opposition aus als von der These, dass die Deutschen risikoscheu seien. So blieben Bürger hierzulande lieber beim Altbewährten, als unbekanntes Neues zu riskieren. Wir wollen Sicherheit – gute und ungute Beispiele dafür anzuführen, erübrigt sich wohl – und die bekommen wir eben nicht am anderen Ufer oder jenseits der Berge, sondern am Platz, der uns lange schon bekannt ist. Tatsächlich spielt ja der Begriff Heimat in unserer Mythologie eine wichtige Rolle…

Nun hat es Marktwirtschaft unabdingbar mit Risiken zu tun. Und gerade Deutschland zeichnet sich zudem durch einen starken Export, durch Niederlassungen und Investitionen im Ausland aus. Wie passt das zusammen?

Indem wir Risiken bearbeiten! Wer nicht verzichten will und sich zurückzieht –aber auch wer nicht tollkühn untergehen möchte – der wird mit den drohenden Risiken umgehen müssen. Dabei gilt: Risiken sind nicht auszuschließen, aber sie lassen sich minimieren. Ein ganzer Zweig von Wissenschaft und Praxis hat sich ausgebildet, das Risk-Management. Im Vordergrund die Fragestellungen: Wie erkennen ich überhaupt ein Risiko, wie bewerte ich es und vor allem, wie kann ich seine Auswirkungen, den Schaden gering halten?

Wir befassen uns auf den folgenden Seiten mit diesem Thema unter verschiedenen Aspekten – und mit einem Beitrag umfassend wissenschaftlich. Aber im Grund ist es ein Creditreform-Thema – und ganz unabhängig von jeder politischen Wahl.

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