Bonität lohnt sich

Die Insolvenzzahlen zum ersten Halbjahr 2016 zeigen, dass der Trend weitermarschiert: Seit einem Pleite-Gipfel im Zuge der Finanzkrise 2008/09 sinkt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stetig.

 

Die Ursachen liegen auf der Hand. Die gute Konjunktur bringt Aufträge und Umsätze, die Betriebe nutzen die Gunst der Stunde und stärken ihre Eigenfinanzierung und Liquidität. Und nicht zuletzt ermöglichen niedrige Zinsen günstige Kredite. Tatsächlich bemühen sich die Banken um den Mittelstand. Sie wissen um die Solidität und das gesunde Umfeld ihrer Kunden. Vor allem aber: Viele Institute befinden sich in schwerer See und können das Geschäft brauchen. Wer aber nun glaubt, seine Finanzierung schon an der nächsten Ecke abholen zu können, der irrt. Nicht nur, weil die Banken das Filialnetz ausdünnen, ist mancher vom Kredit weit entfernt. Nach wie vor muss die Bonität stimmen.

Eigenkapitalausstattung (c) CreditreformEs bleibt dabei: Es gibt kein Recht auf Kredit. Manche Gesetze der Wirtschaft behalten ihre Gültigkeit. Dazu gehört, dass der Gläubiger aufpassen muss – wie es das römische Recht schon wusste. So richtet die Bank ihr Augenmerk auf die Bonität ihrer Klientel und unterscheidet sehr genau zwischen solide und labil. Bonität aber ist kein Schicksal. Sie wird vom Unternehmen geschaffen und ist entsprechend auch immer zu beeinflussen – wenn auch nicht zu manipulieren! Es gilt, für gute Zahlen zu sorgen.

Aber das ist noch nicht alles: Bonität muss kommuniziert werden. Das wird beim Mittelständler nicht der aufwändige Geschäftsbericht sein, das kann auf einfachem Wege auch die Wirtschaftsauskunft oder CrefoZert sein, wie Creditreform sie bietet. Sie zeigen schnell auf, wie es um die Bonität steht. Damit der Kredit sicher ist – für beide Seiten.

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